BIOGRAFIE

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WARUM

Schon als kleiner Junge in Arlesheim in der Nähe von Basel aufgewachsen, war ich von Greifvögeln fasziniert. Dies hatte vielleicht damit zu tun, dass mein Onkel als Falkner diese auch hielt. Aus der Begeisterung für Greifvögel wurde in den Jahren unterwegs eine Freude für Vögel allgemein.

Nach gut 14 Jahren im Ausland in Grossbritannien, Deutschland, Jordanien, Israel, Sudan, Äthiopien, Afghanistan und Pakistan kehrte ich Ende 2014 in die Schweiz zurück und liess mich am Jura-Südfuss, den ich bis dahin nur vom Vorbeifahren kannte, nieder. Der Jura mit seinen steilen Wäldern und schroffen Felsen und seinen wilden Weiden wurde schnell zum Ort des Verweilens und Energietankens.  Und so wurde die erste Jurakette zu meinem Streifgebiet. Schnell wurde mir klar, ich bin nicht bloss Beobachter, sondern werde stets auch beobachtet. Die Neugier, die heimlichen Bewohner und ihre Mythen zu entdecken treibt mich seitdem an. Dafür tausche ich mich, wo immer möglich, auch mit den Hütern, Bewohnern und Wächtern dieses Raumes aus. Und so blieben mir selbst die Geister, welche wir kaum zu Gesicht kommen nicht verborgen.

Es geht mir bei meiner Arbeit um mehr als nur ein schönes Bild zu schiessen. Das Verständnis der Tiere, ihres Lebensraumes,  ihr Verhalten und ihre Bedürfnisse zu verstehen, treibt mich an. Die Zusammenhänge, zwischen Habitat, dessen Struktur und Flora und den Tieren, wie auch die Wechselwirkungen der Präsenz zwischen untrschiedlichen Tieren (insbesondere Jäger und Nahrung) versuche ich dabei stets im Blick zu behalten. Ebenso faszinieren mich Geschichten, wie gewisse Tiere in der Vergangenheit, in der Gesellschaft und der Mythologie betrachtet wurden und warum andere, wie zum Beispiel der Luchs, kaum Beachtung fanden.

Mit diesem ganzheitlichen Ansatz öffnet sich meine Blick auch für die Lebensräume, die Pflanzen und geografisch-klimatischen Begebenheiten und der Wichtigkeit von deren Erhalt für die Biodiversität unserer Landschaft.

Diese Homepage ist ein erster Schritt, erste Eindrücke zu teilen und ich bin gespannt wohin mich diese Leidenschaft noch führt - Anregungen sind stets willkommen.

Maurice D. Voyame, September 2021

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